Cornerstone weiß, wer an wen berichtet, wer nächste Woche in Schulung ist, welche Skills im Team stecken und was an jedem Training hängt. Trotzdem beginnt fast jede dieser Fragen heute mit einem Report — und endet in Excel. talenttrends Micro Apps schließen die Lücke zwischen Daten und Antwort, direkt im Cornerstone-Portal. Ein Blick auf den konkreten Mehrwert für die zwei Rollen, die es am stärksten spüren: Manager und Administratoren.
Das Muster hinter dem Problem
Wer in Cornerstone eine Antwort braucht, kennt den Weg: Report bauen (sofern die Berechtigung da ist), exportieren, in Excel pivotieren, per Mail verteilen. Oder: Ticket beim Reporting-Team eröffnen, warten, nachfassen. Beides funktioniert — und beides ist zu langsam für Entscheidungen, die heute anstehen. Am Tag nach dem Export ist jede Auswertung veraltet, und die eigentliche Arbeit — führen, planen, verwalten — wartet.
Genau dort setzen talenttrends Micro Apps an: fertige Anwendungen, eingebettet als Custom Pages in Ihr Cornerstone-Portal. Single-Sign-On über Cornerstone, keine zweite Anmeldung, kein zweites System, das jemand pflegen muss. Die Apps arbeiten gegen Ihren replizierten talenttrends Data Hub statt gegen Live-APIs — Antworten kommen in Sekunden, ohne Rate-Limits und Reporting‑2.0‑Grenzen. Und Cornerstone-Berechtigungen werden durchgereicht: Niemand sieht mehr, als er soll.
Für Manager: Führungsfragen ohne Umweg
Vier Fragen stellt praktisch jede Führungskraft regelmäßig. Für jede gibt es heute einen mühsamen Weg — und eine App, die ihn überflüssig macht.
„Wer aus meinem Team ist nächste Woche in Schulung?“ Statt zehn Transcripts einzeln zu öffnen, zeigt talenttrends Team ILT Schedule einen Kalender: eine Zeile pro Teammitglied, farbcodiert nach Buchungsstatus, von der Tagesansicht bis zum Halbjahr. Kollisionen mit dem Projekt-Kickoff fallen auf, bevor sie passieren.
„Was kann mein Team — und wo sind die Lücken?“ talenttrends Team Skills macht aus dem tausendzeiligen Skill-Report vier interaktive Visualisierungen: vom Radar-Vergleich zweier Profile für die nächste Projektbesetzung bis zur teamweiten Heatmap, die strukturelle Kompetenzlücken sichtbar macht.
„Wie viel hat das Team im letzten Quartal gelernt?“ talenttrends Team Trainings liefert die Lernbilanz auf einen Blick: abgeschlossene Trainings, investierte Lernstunden, erworbene Skills — als Kennzahlen, Themen-Cloud und Drill-down bis zum einzelnen Abschluss. Das Reporting fürs Steering Committee entsteht nebenbei.
„Wer berichtet an wen — und wer genehmigt eigentlich meine Anträge?“ talenttrends Org Chart zeigt Berichtslinien, Genehmigungsketten, OU-Strukturen und individuelle Beziehungen — live und durchsuchbar. Das PowerPoint-Organigramm, das am Tag nach dem Export veraltet, hat ausgedient.
Und für alles dazwischen gibt es talenttrends Ask: Fragen in natürlicher Sprache — „Welche Teams laufen Gefahr, Pflichtschulungen nicht rechtzeitig abzuschließen?“ — beantwortet in Sekunden, geerdet in Ihren echten Cornerstone-Daten und beschränkt auf die Berechtigungen des Fragenden. Kein Reporting-Ticket, kein Analyst dazwischen.
Der Mehrwert für Manager passt in einen Satz: Entscheidungen fallen auf Basis aktueller Daten statt auf Basis von Bauchgefühl und drei Tage alten Exporten — im selben Portal, in dem ohnehin gearbeitet wird.
Für Admins: Weniger Tickets, mehr Kontrolle
Administratoren profitieren doppelt — durch eigene Werkzeuge und durch Entlastung.
talenttrends Session Overview ersetzt das Durchklicken durch zwanzig Session-Admin-Seiten mit einem einzigen sortierbaren Raster: Anmeldungen, Wartelisten-Tiefe, Kapazitätsauslastung und Status jeder anstehenden ILT-Session — inklusive visuellem Auslastungsbalken und Ein-Klick-Rücksprung in die Cornerstone-Admin-Seite. Wo die Nachfrage das Angebot übersteigt, sehen Sie es rechtzeitig — nicht erst, wenn die Warteliste eskaliert.
talenttrends Training Impact beantwortet die Frage, vor der jeder LMS-Admin bei Katalogänderungen steht: Was bricht, wenn ich dieses Training ablöse? Sechs Abhängigkeitsarten — von Curricula über Voraussetzungen bis zu Äquivalenzen — in einer Tabelle, mit betroffenen Nutzerzahlen, Kritikalitäts-Score und interaktivem Beziehungsgraphen. Katalog-Aufräumaktionen werden priorisierbar statt riskant.
Und Ask verändert die Ticket-Queue: Wenn Manager und HR Business Partner ihre Standardfragen selbst beantworten, bleibt dem Reporting-Team Zeit für die Auswertungen, die tatsächlich Expertise brauchen — und die Abhängigkeit von den wenigen Personen, die Reports bauen können, sinkt.
Genauso wichtig ist, was Micro Apps nicht tun: Sie schaffen kein Schattensystem. Keine zweite Anmeldung, kein zweites Auth-System, keine Datenkopie, die niemand mehr im Griff hat. Stattdessen: OAuth über Cornerstone, rollenbasierter Zugriff, vollständige Audit-Trails über jede Nutzung, server-seitig durchgesetzte Berechtigungen — und Ask ist read-only by design. Theme, Sprache, Zeitzone, Zugriffsrechte und Nutzungsquoten konfigurieren Sie pro Portal.
Warum das funktioniert
Drei Architekturentscheidungen tragen den Unterschied. Erstens: Einbettung statt Nebensystem — die Apps laufen dort, wo Ihre Nutzer ohnehin sind. Das entscheidet über Adoption. Zweitens: replizierte Daten statt Live-API — der talenttrends Data Hub liefert Sub-Sekunden-Antworten auch bei komplexen Abfragen. Drittens: Governance by Design — Berechtigungen, Audit und Konfiguration folgen Ihrem Cornerstone-Setup, nicht umgekehrt. Beim Hosting entscheiden Sie selbst: SaaS mit EU-Datenresidenz (Azure Germany West Central oder STACKIT, Schrems-II-konform), Ihre eigene Cloud oder On-Premises.
Der Einstieg
Der Katalog wächst — und was nicht im Katalog steht, entsteht als maßgeschneiderte App durch talessio oder über unser öffentliches SDK durch Ihr eigenes Team. Der naheliegende erste Schritt ist meist eine einzelne App für einen klar umrissenen Schmerzpunkt: der Team-Kalender für Führungskräfte, das Session-Raster für die L&D‑Koordination.
30 Minuten genügen, um eine Micro App im laufenden Betrieb zu sehen — gegen unsere Sandbox oder gegen Ihr eigenes Cornerstone-Portal. Gespräch vereinbaren →
